Immobilienmarkt trotzt der Krise
Trotz der Krise schlägt das Tief nicht in jeder Branche nieder, vor allem der Immobilienmarkt trotzt der Krise und behält nach wie vor stabile Preise bei.
Im Jahr 2007 stieg die Zahl der Verträge gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozent. Insgesamt fiel die Bilanz allerdings etwas niedriger aus, denn Bauwillige investierten in diesem Jahr nur ca. 208 Millionen Euro. Im Jahr davor waren es 250 Millionen Euro, wie der Gutachterausschuss für die Ermittlung von Grundstückswerten aussagte. Das Gremium aus 21 Personen legt jährlich die Richtwerte für den Verkauf von Grundstücken fest. Die weltweite Finanzkrise hat sich daher nicht sehr stark auf den deutschen Immobilienmarkt ausgewirkt, auch im Jahr 2009 wird mit einer ähnlichen Entwicklung gerechnet. Dies ist vor allem auf die Sicherheit von Sachwerten und die günstigen Bauzinsen zurückzuführen. Viele Personen entscheiden sich daher in Immobilien zu investieren, junge Familien sehnen sich zudem nach den eigenen vier Wänden.
Der durchschnittliche Preis für Neuwohnungen betrug im Jahr 2008 knapp 2.534 Euro pro Quadratmeter. Derzeit wird ein leichter Preisfall kalkuliert, welcher allerdings nur im zweistelligen Bereich liegt. Einfamilienhäuser erzielen einen Preis zwischen 800.000 und 110.000 Euro, in der Innenstadt können diese Preise allerdings stark ansteigen. Derzeit sind vor allem Reihen-, Doppel- und Einfamilienhäuser am beliebtesten.










Ähnliche Artikel:
- Gold vs. Immobilien - Geldanlagen in der Krise
- Steuern die USA auf einen Staatsbankrott zu?
- IVD-Preisspiegel 2010: Steigende Mieten und Kaufpreise bei Immobilien
- Ausstieg aus Immobilienfonds für Privatanleger erleichtert
- Immobilien als stabile Wertanlage für die Zukunft
!--->