Tagesgeld - Die attraktive Form der Geldanlage
In der Vergangenheit nutzten nur wenige Menschen ein Tagesgeldkonto zur dauerhaften Kapitalanlage. Andere Formen der Geldanlage, wie zum Beispiel Aktien oder Fonds, haben Anleger auf eine deutlich höhere Rendite hoffen lassen. Da jedoch nicht jeder Anlegertraum in Erfüllung ging und vielen Sicherheit wichtiger ist als eine mögliche hohe Rendite in Verbindung mit hohem Risiko erfreut sich Tagesgeld enormer Beliebtheit. Und das zu Recht, denn schließlich vereint Tagesgeld Sicherheit mit maximaler Flexibilität und attraktiven Zinsen.
Trotz täglicher Verfügbarkeit der Spareinlagen liegt die durchschnittliche Verzinsung von Tagesgeld über dem anderer kurzfristiger Geldanlagen. Das Tagesgeldkonto hat sich inzwischen als dauerhaft attraktive Geldanlage bewährt.
Die Kreditinstitute geben die Tagesgeldzinsen teilweise als Effektivzins oder als Nominalzins an. Für Anleger sollte der Effektivzinssatz entscheidend sein, denn dieser entspricht dem tatsächlichen Zinsertrag eines Anlagejahres inklusive eventueller Zinseszinsen. Auch beim Tagesgeldvergleich ist der Effektivzinssatz die erste Wahl.
Um Neukunden zu gewinnen bieten Banken häufig für einen gewissen Zeitraum, meist drei bis sechs Monate, einen stabilen Zinssatz an. Nach Ablauf dieser Frist erhalten auch Neukunden die normale variable Verzinsung.
Ein Nachteil von Tagesgeldkonten besteht darin, dass sich der Zinssatz jederzeit ändern kann, da dieser variabel ist. Eine Benachrichtigung der Bank an die Kunden ist zwar üblich aber nicht zwingend notwendig. Darum sollte man sein Tagesgeld keinesfalls unbeachtet laufen lassen, es gibt keinerlei Garantie für Kontinuität - der Zinssatz eines Tagesgeldkontos kann sich täglich ändern.










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