Die Kreditkarte: Das Zahlungsmittel für’s Internet
Internetshoppen ohne Kreditkarte? Kaum denkbar! Die Kreditkarte beschleunigt den Einkauf, denn mit ihrer Hilfe weiß der Internethändler (die Akzeptanzstelle) sofort, dass er sein Geld erhalten wird – er kann die Ware sofort nach dem letzten Klick an den Kunden losschicken. Doch nicht jeder Kunde besitzt eine Kreditkarte – in ihren Genuss kommt nur, wer einen weißen Schufa-Eintrag besitzt.
Die Schufa, die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, ist eine Auskunftei. Sie sammelt und verwertet Informationen und stellt diese Daten bspw. Kreditinstituten zu Verfügung. Die Kreditinstitute nutzen diese Daten, um die Bonität ihrer Kunden einzuschätzen, denn schließlich treten sie ja in Vorleistung: Sie geben einen, wie der Name der Karte schon sagt, Kredit. Sie stellen dem Karteninhaber einen Verfügungsrahmen bereit, den der Kunde dann nach vier Wochen ausgleichen muss – wenn die Rechnung der Umsätze erstellt wird, die er mit der Karte getätigt hat.
Wer also keine ‚weiße Weste‘ bei der Schufa vorweisen kann, wird es schwer haben, an eine reguläre Kreditkarte zu kommen – eine Karte, bei der das kartenausgebende Institut in Vorleistung geht. Für solche Fälle bietet sich eine Karte auf Guthabenbasis an, auch genannt ‚Prepaid-Karte‘.
Kreditkarte mit voreingezahltem Verfügungsrahmen
Die Prepaid-Karte funktioniert genau wie eine Kreditkarte mit Limit: Sie dient an der Kasse oder im Internet als Nachweis und Garantie, dass der Händler sein Geld erhalten wird. Im Unterschied zur ‚normalen‘ Kreditkarte hat bei der Prepaid-Karte ohne Schufa nicht das Kreditinstitut den Verfügungsrahmen festgelegt, sondern der Karteninhaber selbst, der Kunde: Er kann auf das Konto der Kreditkarte ein Guthaben einzahlen. Die Höhe des Guthabens ist dann gleichbedeutend mit seinem Verfügungsrahmen: Hat er 1.000 Euro auf das Kartenkonto eingezahlt, kann er über diese 1.000 Euro verfügen. Im Supermarkt, an der Tankstelle, im Internet.
Zwei Dinge gilt es dabei zu beachten: die Kosten für die Prepaid-Karte und die Möglichkeit der Guthabenverzinsung. Prepaid-Karten sind unter Umständen relativ teuer (bis zu 100 Euro im Jahr). Andererseits verzinsen manche Kreditinstitute das eingezahlte Guthaben, sodass für den Karteninhaber ein kleiner Gewinn durchaus noch denkbar ist.










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