Entwicklung von nachhaltigen Geldanlagen
Immer mehr Anleger suchen nach attraktiven Alternativen zu Investments in Aktien, die in der Vergangenheit leider meist enttäuschten. Dabei fokussieren sich immer mehr Investoren auf nachhaltige Investments. Aufgrund der stetig anziehenden Nachfrage nach nachhaltigen oder grünen Investments steigt auch das Angebot solcher Produkte rasant an. Mittlerweile bieten sich in Deutschland über 300 nachhaltige Fonds für ein Investment an. Aber nicht nur die Anzahl der Produkte wächst, sondern auch das Volumen. Während im Jahr 2000 lediglich 5 Milliarden Euro nachhaltig investiert wurden, waren es in 2009 bereits an die 30 Milliarden Euro.
Bisher haben aber nur rund 50 Prozent aller Anleger, die grundsätzliches Interesse an nachhaltigen Investments haben, auch tatsächlich investiert. Oft scheitert der Abschluss am Mangel passender Angebote oder fehlender Offerten durch die Hausbank. Bei den meisten Banken wird das Thema nachhaltige Investments noch eher stiefmütterlich behandelt. Viele Institute besitzen bisher kein schlüssiges Beratungskonzept für den Vertrieb von nachhaltigen Investments. Oft werden statt nachhaltiger Investments aber auch andere Produkte verkauft, die höhere Erträge für die Anlageberater bedeuten.
Bei der Wahl des passenden Produktes bieten sich Anlegern neben Aktienfonds, Themenfonds und Dachfonds auch Zertifikate und geschlossene Beteiligungen an. Mittlerweile wurde sogar ein grünes Siegel für Fonds eingeführt. Das Siegel wird von Eurosif vergeben und wird Anbietern zuerkannt, die ganz bestimmte Voraussetzungen und Transparenzrichtlinien erfüllen. Das Siegel sagt aber nichts über die Qualität der Nachhaltigkeit aus.










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