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Mit dem richtigen Businessplan zu Gründungskapital

1 Februar 2010 No Comment

Ein Businessplan dient Existenzgründerinnen und -gründern als Grundlage für ihre Selbstständigkeit. Jeder Existenzgründung liegt eine Geschäftsidee zugrunde. Eine eigene Firma sollte nicht aus einem Bauchgefühl heraus gegründet werden.

Der Businessplan berücksichtigt Punkte, die über Erfolg sowie Misserfolg entscheiden können. Er sollte sehr sorgfältig ausgearbeitet werden und nicht mehr als fünf Seiten umfassen. Die Geschäftsidee ist genau zu definieren. Sie soll schließlich auch helfen den Leser oder die Leserin für die Idee zu begeistern. Investoren, Banken und die Agentur für Arbeit haben keine Ahnung, was hinter dem Vorhaben der Selbstständigkeit steckt und bedürfen klarer Angabe bezüglich der Art und Weise der Gründungsidee. Letztendlich ist der Businessplan Verhandlungsgrundlage für Gespräche mit Kapitalgebern, Ämtern, Kunden und Lieferanten.

Aufgegliedert wird der Businessplan in einen Text- und einen Zahlenteil. Im Textteil wird das Konzept detailliert dargestellt. Produkte und Leistungen der Idee werden vorgestellt. Soll die Leistung oder das Produkt per Internet, im Ladenlokal oder aus dem Home Office angeboten werden? Wird regional oder international gearbeitet und wie nützlich ist das Konzept für die Kunden? Der Businessplan ist nicht nur ein wichtiges Instrument bei der Firmengründung, er ist dem Unternehmen auch weiterhin ein guter Begleiter. Er lässt sich kontinuierlich ergänzen und den aktuellen Konstellationen anpassen. Der Businessplan entwickelt sich im Laufe der Zeit als guter Berater bei Entscheidungen zu Geschäftsanalysen und wirtschaftlicher Weiterentwicklung der eigenen Firma. Der Zahlenteil gibt Auskunft über die Finanzierung sowie eine Prognose der zu erwartenden Kosten und Einkünfte. Der Businessplan ist auch als Visitenkarte eines Unternehmens anzusehen. Schließlich soll er potentielle Kapitalgeber ins Boot ziehen und von der Geschäftsidee überzeugen und eventuell dazu dienen, nötige Investitionsmittel für spätere Entwicklungen neuer Produkte und Dienstleistungen zu erhalten.

In den meisten Fällen wird eine wirklich gute Idee einfach viel zu knapp formuliert und ist von einem Außenstehenden nicht nachvollziehbar. Wenn gute Bekannte oder Freunde das Geschäftskonzept verstehen, kann der Businessplan als gelungen angesehen werden.



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