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Nur jeder Zweite sorgt fürs Alter vor

25 Dezember 2010 No Comment

Trotz der von Experten oftmals als gut bezeichneten Möglichkeiten zum Aufbau einer privaten Altersvorsorge soll nur die Hälfte aller deutschen Erwerbstätigen tatsächlich für den Erhalt des eigenen Lebensstandards im Alter sorgen. Das hat jetzt eine Studie der Axa ans Licht gebracht.

Die Zeiten, in denen die gesetzliche Rente als Altersrente ausreicht, sind nach Meinung von Finanzexperten schon lange vorbei. Unter anderem der demographische Wandel soll Schuld daran sein, dass sich Menschen im Ruhestand keine hohen Renten mehr erwarten dürfen. Und so bleibt nach langen Jahren Arbeit für viele nicht genug an Rente, um damit wie zuvor oder ähnlich gut zu leben.

Möglichkeiten, eine zu schlanke Rente aufzustocken, gibt es zum Glück jedoch genügend, schließlich hat auch der Staat vor einigen Jahren reagiert. Mit Rentenprodukten wie der Riester-Rente oder der Rürup-Rente, die staatlich gefördert werden und darüber hinaus großzügige Steuervorteile möglich machen können.

Trotz dieser Möglichkeiten fürs Alter privat vorzusorgen, sollen davon nur etwa 54 Prozent der Erwerbstätigen bisher Gebrauch machen, besagt eine aktuelle Studie der Axa. Im Rahmen des Axa Ruhestand Barometer 2010, einer repräsentativen internationalen Studie, für die die Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung (GfK) beauftragt wurde, ging es auch um das Thema eigene Vorsorge.

Dabei ergab die Studie, dass nicht nur die Hälfte noch gar nicht ans Sparen fürs Alter denke, jeder Fünfte der Befragten soll dies sogar gar nicht vorhaben. 34 Prozent dagegen schieben ihre Pläne, auch für das Leben nach der Erwerbsarbeit etwas zu tun, auf ihr durchschnittliches Lebensalter von 48 Jahren.



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