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Tagesgeld – Zinsen weiter im Abwärtstrend

30. Mai 2009 Redaktion Comments off

Auch beim Tages- und Festgeld brechen die Zinsen ein. Es sind kaum noch gute Angebote vorhanden. Wann dieser Abwärtstrend anhalten wird, ist nicht einschätzbar.

Im wöchentlichen Rhythmus sinken die Zinsen für Anleger. Die Finanzberatung FMH aus Frankfurt/Main stellte fest, dass sich durchschnittlich die Zinsen für Tagesgeld im Vergleich zur vorigen Woche von ursprünglich 1,75 auf 1,73 Prozent nach unten reduziert haben. Gleiches gilt für das Festgeld. Auch hier sanken die Zinsen um 0,02 Prozent auf 1,81 Prozent. Noch im Januar waren für diese Geldanlage 3,77 Prozent möglich. Laut Sigrid Herbst von der Finanzberatung hätten bereits einige Geldinstitute die nächsten Zinssenkungen ab Anfang kommenden Monats in Aussicht gestellt.

Für langfristige Geldanlagen kann man noch gut 4 Prozent Zinsen bekommen. Bei zwei Jahren Laufzeit bietet die NIBC Direct 4,5 Prozent. 4,25 Prozent gibt es bei der GarantiBank. Für die Laufzeit von einem Jahr sind bei der NIBC Direct 4,25 Prozent möglich. Hierbei sind jeweils 1.000,- EUR mindestens anzulegen. Für den gleichen Zeitraum von einem Jahr erhalten Anleger bei der Akbank und der GarantiBank 4 Prozent Zinsen. Diese drei Banken kommen aus den Niederlanden und gewähren eine Sicherheit bis zu 100.000,- EUR bis Ende 2010.

Die NIBC Direct liegt auch beim Tagesgeld mit 4 Prozent Zinsen mit ihrem Angebot vorn, gefolgt von der Akbank und der GarantiBank mit 3,5 Prozent. Die Comdirect bietet Neukunden 4 Prozent Zinsen für Geldanlagen bis zu 10.000,- EUR bis zum 31. August 2009.

Zum Thema:
Übersicht Tagesgeld Zinsen

Quelle: Focus Online

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Basisrente: Vorteile und Nachteil im Überblick

21. April 2009 Redaktion Keine Kommentare

Die Basisrente ist auch unter der Bezeichnung Rürup-Rente bekannt und eine Form der privaten Altersvorsorge. Seit 2005 haben erstmalig auch Selbstständige und Freiberufler somit die Möglichkeit von staatlicher Förderung bei der Altersvorsorge zu profitieren. Geeignet ist die Basisrente / Rürup-Rente aber auch für Beamte und Besserverdienende Arbeitnehmer.

Wie so oft hat aber auch diese Form der privaten Vorsorge nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile, über die im Vorfeld Klarheit bestehen sollte. Nur wenn die Vorteile überwiegen, ist der Abschluss einer Basisrente überhaupt sinnvoll.

Die Vorteile im Überblick:

• Staatlich Förderung durch die steuerliche Absetzbarkeit der Beiträge
• In der Ansparphase können die Beiträge flexibel gestaltet werden
• Der Sparer hat zusätzlich die Möglichkeit entweder eine Hinterbliebenenrente oder eine Beitragsrückgewähr zu vereinbaren, um bei seinem vorzeitigen Ableben das gesparte Geld nicht verfallen zu lassen
• Die Steuervergünstigen steigen im Laufe der Jahre
• In Abhängigkeit von verschiedenen Bedingungen ist es bei dieser Form der Altersvorsorge möglich, eine Rendite von bis zu 9 Prozent zu erzielen
• Die Beiträge sind Hartz IV-sicher, das heißt, das ist der Basisrente angesparte Kapital muss im Fall der Fälle nicht verwertet werden

Die Nachteile im Überblick:

• Stirbt der Sparer vor Beginn der Rentenzahlung oder während der laufenden Zahlungen, verfällt das in die Basisrente eingezahlte Geld
• Sind Hinterbliebenenrente oder Beitragsrückzahlung vereinbart, müssen sämtliche staatlichen Förderungen zurückgeführt werden
• Es besteht bei der Basisrente kein Kapitalwahlrecht, das heißt, es ist nur eine lebenslange Rentenzahlung aber keine Einmalzahlung möglich
• Die spätere Rente muss versteuert werden
• Die Basisrente ist weder vererbbar noch beleihbar und kann auch nicht veräußert werden

Vor Abschluss eines Vertrages über die Basisrente sollte Klarheit über die Modalitäten und die Vertragsbedingungen bestehen. Am Besten ist die Inanspruchnahme einer unabhängigen und professionellen Beratung. Nicht für jeden ist diese Form der Altersvorsorge ideal, insbesondere deswegen, weil das gesparte Kapital auch nicht an die Kinder vererbt werden kann.

Gerade Freiberufler und Selbstständige, die ihre Steuerlast senken möchten, haben aber unter Umständen mit der Basisrente ein Produkt zur privaten Altersvorsorge, mit dem das möglich ist.

Leitzins der EZB bald unter 1%?

15. April 2009 Redaktion Keine Kommentare

Liegt der EZB-Leitzins bald unter 1%?

Die Wirtschaft im Euroraum hat mit starken Problemen zu kämpfen, weiterhin sind die Banken mit ihren Kreditvergaben sehr restriktiv.

Um gegen die wirtschaftlich schlechte Lage vorzugehen und Investitionen wieder zu erhöhen, hat die EZB, die Europäische Zentralbank, den Leitzins für den Euroraum in den letzten Monaten bereits stark gesenkt. Erst am 02. April 2009 wurde der wichtigste Refinanzierungszins der Banken auf nunmehr 1,25% herabgesetzt. So soll die drohende Rezession in Europa verhindert und wieder Wachstum geschaffen werden. Viele Experten hatten jedoch aufgrund der derzeitigen Lage bereits an diesem Tag eine deutlichere Leitzinssenkungen gefordert, denn Inflationsrisiken bestehen derzeit kaum.

Bereits für die nächste Sitzung der EZB hat ihr Präsident Jean-Claude Trichet jedoch eine weitere Zinssatzsenkung von mindestens 25 Basispunkten in Aussicht gestellt. Der europäische Leitzins würde dann bei nur noch 1% liegen. Doch auch weitere Senkungen, zum Beispiel auf unter ein Prozent, sind durchaus möglich. Einige Mitglieder des EZB-Rates halten auch diese Entwicklung derzeit nicht mehr für ausgeschlossen. Länder wie Großbritannien und die USA haben es bereits vorgemacht und senkten ihren Leitzins auf nahe 0%.

Von dieser Entwicklung können nicht nur die Banken und Unternehmen, sondern auch private Kreditnehmer profitieren, die ihre Darlehen nun zu günstigeren Konditionen erhalten.
Um die Wirtschaft weiter anzukurbeln, plant die EZB weiter, Unternehmensanleihen anzukaufen, um so die Kreditvergaben zu erhöhen. Auch sollen die Banken sich bei der EZB deutlich länger refinanzieren können. Dies soll weitere Investitionen in Europa ermöglichen und so der Wirtschaft helfen, wieder Gewinne zu verbuchen.

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Tagesgeld oder Festgeld -Was für wen?

9. April 2009 Redaktion Keine Kommentare

Festgeld und Tagesgeld gehören zu den sehr sicheren Geldanlagen und sind von daher für den sicherheitsbewussten, risikoscheuen Anleger geeignet, der mit seinen Ersparnissen etwas höhere Renditen erzielen möchte, als das mit dem traditionellen Sparbuch möglich ist.

Die Geldanlageform auf Tagesgeldkonten hatte ihre Hochzeit vor Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise.

Noch im letzten Jahr konnten mit Tagesgeld und Festgeld Renditen von 5 Prozent und mehr im Jahr erwirtschaftet werden. Die Zinsen, die von den Banken und Sparkassen für Tages- und Festgeld gezahlt werden, richten sich aber nach der Höhe der Leitzinsen, diese befinden sich seit Oktober des Jahres 2008 im freien Fall und derzeit auf einem historischen Tiefstand. Das heißt, heute kann der Sparer sich freuen, wenn die Zinsen auf dem Tagesgeldkonto 2 Prozent übersteigen und bei den Festgeldanlagen sieht es bezogen auf die Verzinsung auch nicht viel besser aus.

Im Gegensatz zu Tagesgeld, wo der Zins täglich den Marktbedingungen angepasst werden kann, hat der Anleger bei Festgeld den Vorteil, dass die bei Laufzeitbeginn versprochenen Zinsen auch über die gesamte Laufzeit gezahlt werden. Von daher sind Anleger, die vergangenes Jahr in Festgeld investiert haben und Verträge über ein oder zwei Jahre laufen haben, jetzt im Vorteil gegenüber den Tagesgeldkunden.

Nachteil der Festgeldanlage ist, dass über die angelegten Beträge während der Anlagedauer nicht verfügt werden darf und kann. Beim Tagesgeld kann der Anleger sein Konto zu jeder Zeit auflösen oder dringend benötigte Geldbeträge abheben.

Wer also seine Liquidität erhalten möchte und dafür variable Zinsen in Kauf nimmt, ist mit Tagesgeld besser beraten. Festgeld sollte nur angelegt werden, wenn das Geld mit Sicherheit nicht benötigt wird.

Das Finanzen Magazin in da…

3. April 2009 Redaktion Keine Kommentare

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