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Tagesgeld oder Festgeld -Was für wen?

9. April 2009 Redaktion Keine Kommentare

Festgeld und Tagesgeld gehören zu den sehr sicheren Geldanlagen und sind von daher für den sicherheitsbewussten, risikoscheuen Anleger geeignet, der mit seinen Ersparnissen etwas höhere Renditen erzielen möchte, als das mit dem traditionellen Sparbuch möglich ist.

Die Geldanlageform auf Tagesgeldkonten hatte ihre Hochzeit vor Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise.

Noch im letzten Jahr konnten mit Tagesgeld und Festgeld Renditen von 5 Prozent und mehr im Jahr erwirtschaftet werden. Die Zinsen, die von den Banken und Sparkassen für Tages- und Festgeld gezahlt werden, richten sich aber nach der Höhe der Leitzinsen, diese befinden sich seit Oktober des Jahres 2008 im freien Fall und derzeit auf einem historischen Tiefstand. Das heißt, heute kann der Sparer sich freuen, wenn die Zinsen auf dem Tagesgeldkonto 2 Prozent übersteigen und bei den Festgeldanlagen sieht es bezogen auf die Verzinsung auch nicht viel besser aus.

Im Gegensatz zu Tagesgeld, wo der Zins täglich den Marktbedingungen angepasst werden kann, hat der Anleger bei Festgeld den Vorteil, dass die bei Laufzeitbeginn versprochenen Zinsen auch über die gesamte Laufzeit gezahlt werden. Von daher sind Anleger, die vergangenes Jahr in Festgeld investiert haben und Verträge über ein oder zwei Jahre laufen haben, jetzt im Vorteil gegenüber den Tagesgeldkunden.

Nachteil der Festgeldanlage ist, dass über die angelegten Beträge während der Anlagedauer nicht verfügt werden darf und kann. Beim Tagesgeld kann der Anleger sein Konto zu jeder Zeit auflösen oder dringend benötigte Geldbeträge abheben.

Wer also seine Liquidität erhalten möchte und dafür variable Zinsen in Kauf nimmt, ist mit Tagesgeld besser beraten. Festgeld sollte nur angelegt werden, wenn das Geld mit Sicherheit nicht benötigt wird.